Vogelgrippe
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Influenzaviren

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27.02.2004 (sda) Gencode geknackt? Wissenschaftler in Vietnam haben nach eigenen Angaben den genetischen Code des Vogelgrippe-Virus entschlüsselt. es habe sich keine menschliche Genspuren gezeigt.

 

BAG: Vogelgrippe: Telefonnummer für Reiseinformationen 16.01.2004

 

Update 16.02.2006 Link für mehr Informationen

 

30.01.2004 Medikamenten (WHO empfehlung)

Das Grippemedikament Tamiflu des Basler Pharmakonzerns Roche wirkt möglicherweise gegen die Vogelgrippe.


Vogelgrippe bedroht Schwein 20.04.03

Die derzeit in den Niederlanden und Belgien auftretende Geflügelpest könnte auch durch Schweine verbreitet werden. Antikörper gegen das Virus wurden bei Schweinen in den Niederlanden gefunden. Die Geflügelpest, verursacht durch das Vogelgrippe-Virus, war Ende Februar ausgebrochen. Seit Mitte März sind in Geflügelbetrieben über 14 Millionen Tiere getötet worden. Diese drastischen Schutzmassnahmen haben sich bereits auf grenznahe Betriebe in Deutschland ausgeweitet. In den Niederlanden könnte das Virus durch Zugvögel eingeschleppt worden sein, vermutet Christian Griot, Direktor des Instituts für Viruskrankheiten in Mittelhäusern. Tiertransporte quer durch Europa täten ihr Übriges. Mittlerweile wird sogar privaten Vogelbesitzern in Deutschland empfohlen, ihre Brieftauben nicht fliegen zu lassen. Das Vogelgrippe-Virus ist auch für Menschen ansteckend und kann eine Augenentzündung verursachen. Gefährlicher ist eine mögliche Doppelinfektion mit dem menschlichen Grippevirus. So könnte aus den beiden Viren ein neues, gefährlicheres Virus entstehen. Menschen, die mit der Bekämpfung der Geflügelpest zu tun haben, müssen sich daher gegen Influenza impfen lassen. (six.)


Influenzaviren werden in die Typen A, B und C unterteilt. Hinzu kommen Subtypen des Typs A. Die Typen A und B zirkulieren in menschlichen Populationen und mutieren ständig. Daher müssen die Impfstoffe <../../is2002of.htm> jährlich neu formuliert werden. Zu bestimmten Zeiten treten neue Influenzaviren auf, gegen die keine Immunität besteht, weil niemand früher gegen sie exponiert worden ist. Dieses als antigenetische Shift bezeichnete Ereignis tritt in irregulären Intervallen auf. Einige antigenetische Shifts verursachten lokale Epidemien oder globale Pandemien.

Die Influenza wurde zuerst im Jahre 412 vor Christus durch Hippocrates beschrieben. Die erste gut beschriebene Pandemie einer influenzaartigen Erkrankung trat im Jahre 1580 auf. Seit dieser Zeit wurden 31 mögliche Pandemien dokumentiert, davon drei in diesem Jahrhundert: 1918, 1957 und 1968. Es gibt Hinweise darauf, daß die diese Pandemien verursachenden Viren von Tieren stammten (1918: Schwein; 1957 und 1968: Vogel). Im Jahre 1976 verursachte ein neues Influenzavirus vom Schwein Infektionen und schwere Erkrankungen beim Menschen. Ein Impfstoff gegen Schweineinfluenza wurde entwickelt und in einigen Ländern angewandt, obwohl tatsächlich keine Pandemie auftrat.

Die schlimmste Pandemie des 20. Jahrhunderts war die als Spanische Grippe bekannte, die zwischen 1918 und 1920 weltweit mehr als 20 Millionen Menschen tötete. Das für diese Pandemie verantwortliche Virus ist als Influenza A (H1N1) bekannt.

Im Mai 1997 wurde in Hongkong von einem an Rye-Syndrom gestorbenen Kind ein Influenza A (H5N1)-Virus isoliert. Vorher infizierte das H5N1-Virus nur verschiedene Vogelspezies, darunter Hühner und Enten. Es wurde zuerst im Jahre 1961 aus Seeschwalben in Südafrika isoliert und kann für Hühner tödlich sein: Im Frühjahr 1997 starben in Hongkong Tausende von Hühnern nach der Infektion mit diesem Virus.

Nachdem im Mai 1997 der erste Fall beim Menschen bekannt geworden war, führte eine intensive Überwachung bis Ende 1997 zur Entdeckung von 15 weiteren Fällen, alle in Hongkong, der Special Administrative Region of China. Obwohl die genauen Übertragungsmechanismen des H5N1-Virus auf Menschen nicht bekannt sind, gibt es keine klare Evidenz für eine Übertragung von Mensch zu Mensch. Es wird angenommen, daß die Infektion mit dem Virus durch Kontakt von Menschen mit infizierten Vögeln zustande kam.

Symptome

Das Spektrum der durch dieses Virus verursachten Erkrankung kann beim Menschen von asymptomatischen Fällen bis zum Tode reichen. Anfangssymptome sind Fieber, Husten und Erkältung, die meisten Infektionen führen zu selbstlimitierenden Erkrankungen, die eine Hospitalisierung nicht erfordern. Während generell bei Influenza ältere und junge Altersgruppen schwerere Krankheitsverläufe zeigen, waren die Symptome nach Infektion mit H5N1-Virus in allen Altersgruppen schwer. Bis Ende 1997 kam es zu vier Todesfällen bei H5N1-Infizierten: Der erste Fall, der zwei Jahre alte Junge, der an Komplikationen des Rye-Syndroms starb, ein 54 Jahre alter Mann, ein 13 Jahre altes Mädchen und eine 60 Jahre alte Frau. Jedoch könnte die Schwere der Infektionen bisher nicht repräsentativ für das Spektrum klinischer Erscheinungen der H5N1-Infektion beim Menschen sein, weil milder verlaufende Fälle nicht zur Behandlung im Krankenhaus gekommen sind.
 

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